Architekturmuster (Überblick)
Dieser Beitrag ist eine Begriffserklärung zu wichtigen Architekturmuster – inklusive Prüfungsfragen und Tags.
In a Nutshell
Architekturmuster bieten bewährte Strukturkonzepte für wiederkehrende Anforderungen: klare Schichtentrennung, lose Kopplung oder Serviceorientierung.
Kompakte Fachbeschreibung
Architekturmuster legen fest, wie Komponenten organisiert und verbunden werden. Ziel sind Wiederverwendbarkeit, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit.
Typische Muster:
- Schichtenmodell (z.B. 3-Tier)
- MVC
- Client-Server
- SOA
- Microservices
- Event-driven Architecture
- Hexagonale Architektur
- Monolith
Prüfungsrelevante Stichpunkte
- Muster sind „Systemstruktur auf hoher Ebene“
- Unterstützen Modularität/Testbarkeit
- Schichtenmodell ist IHK-relevant
- MVC trennt UI-Zuständigkeiten
- Microservices erhöhen Komplexität (Security/Betrieb)
- Architektur beeinflusst Kosten
- Dokumentation mit Diagrammen + Schnittstellen + Begründung
Kernkomponenten
- Schichtenmodell
- MVC
- Client-Server
- SOA
- Microservices
- EDA
- Hexagonal
- Monolith
- Hybrid-Architekturen
- Dokumentation (C4/UML)
Praxisbeispiel (3 Schichten)
Präsentation (HTML/JS)
Business (REST-Service)
Datenzugriff (ORM/DB)
Vorteile und Nachteile
Vorteile
- Klarere Struktur
- Bessere Wartbarkeit/Testbarkeit
- Flexiblere Technologieentscheidung
Nachteile
- Overhead bei zu komplexem Muster
- Performanceverlust bei zu starker Entkopplung
Typische Prüfungsfragen (mit Kurzantwort)
- Was ist ein Architekturmuster? Standardisiertes Strukturkonzept für Software.
- Welche Schichten hat 3-Tier? Präsentation, Logik, Datenzugriff.
- Wann sind Microservices sinnvoll? Bei großen Systemen mit häufigen Releases.